vielleicht ist es gar nicht das Business. vielleicht ist es unsere Denkweise.
glaub nicht immer was du denkst. ;)
zurück aus dem Urlaub. zurück im Ländle. und irgendwie auch zurück unter die Glaskuppel.
Nach ein paar Tagen weg von zuhause ist mir wieder etwas ziemlich deutlich aufgefallen.
Nicht, weil sich Vorarlberg während meines Urlaubs verändert hätte. Sondern, weil ein bisschen Abstand zeitweise ganz gut tut, um Dinge wieder anders zu sehen.
Und jetzt versteh mich nicht falsch - ich liebe meine Heimat. Aber genau deshalb braucht es abundzu einen "ausbrauch" aus der Idylle.
Besonders, weil ich sehr oft das Gefühl habe, dass wir hier - immer noch - ziemlich genaue Vorstellungen davon haben, wie man gewisse Dinge macht. wie ein Beruf auszusehen hat. was ein „richtiges“ Business ist. zu wissen glauben, was vernünftig ist. Und was eher … naja. 😄
Schule. Ausbildung. sicherer Job. Arbeiten. vielleicht irgendwann selbstständig machen – "aber mit was gschiedam“... und wehe du scheiterst. 🥸
Grundsätzlich ist daran überhaupt nichts falsch. Spannend wird es für mich dort, wo etwas von diesem bekannten Weg abweicht. Denn dann sind wir manchmal ziemlich schnell mit urteilen.
„Das kann doch nicht funktionieren.“
„Ist das überhaupt seriös?“
oder mein persönlicher Favorit: „Network Marketing? des isch doch a Schneeballsystem!“
genau das hat mich zum Nachdenken gebracht:
lehnen wir manche Dinge ab, weil sie tatsächlich schlecht sind – oder manchmal einfach nur deshalb, weil sie nicht dem entsprechen, was wir kennen? 🤔
und bevor jetzt jemand glaubt, ich stelle mich über diese Denkweise:
Ich war selbst mittendrin.
Network Marketing?
Hätte ich vor ein paar Jahren ebenfalls mit einem skeptischen Blick quittiert.
Nicht, weil ich mich intensiv damit beschäftigt hätte. Sondern – und das ist eigentlich das Spannende daran – weil ich es nicht getan hatte.
Ich hatte eine Meinung über Network Marketing, ohne wirklich zu wissen, wie das Geschäftsmodell dahinter funktioniert. Heute bin ich RINGANA Partnerin. welch Ironie 😄
Und vielleicht musste ich erst selbst Unternehmerin sein, um zu verstehen, warum dieses Modell für mich plötzlich so viel Sinn ergibt.
Ich wollte immer etwas Eigenes.
und ich habe es gemacht.
Mit Sonia mit i habe ich ein Unternehmen aufgebaut, das genau für die Dinge stehen sollte, die mir wichtig sind: bewusster Konsum. Qualität. Nachhaltigkeit. Fairness. gute Produkte. persönliche Beratung.
Ich habe Marken gesucht, Kollektionen ausgewählt, Produkte eingekauft, kalkuliert, verkauft, beraten, Events organisiert, Content produziert und versucht, Menschen dafür zu begeistern, nicht mehr, sondern besser zu konsumieren. Und ich habe dabei unglaublich viel gelernt.
Vor allem aber habe ich gelernt, was es bedeutet, ein klassisches Handelsunternehmen mit stationärem Standort zu führen. Denn hinter einem schönen Geschäft steckt eben ein bisschen mehr als schöne Kleider auf Kleiderstangen.
und nein - ACHTUNG Sarkasmus im Anflug - nur vom gesagt bekommen: "so a tolls gschäft" oder "so schöane sacha" - bezahlt sich leider auch keine Miete. Denn...
bevor ich einen einzigen Euro verdiene …
… muss ich erst einmal richtig Geld in die Hand nehmen & ausgeben.
Ware bestellen.
Ware vorfinanzieren.
Miete bezahlen.
Einrichtung finanzieren.
Strom. Versicherungen. Software. Kassensystem. Steuerberatung. Verpackungen. Marketing.
& irgendwann stehen da sehr viele wunderschöne Dinge, ja. Die aber erst einmal jemand kaufen muss. Das unternehmerische Risiko liegt bei mir.
👉🏻 kaufe ich die falsche Größe ein? mein Problem.
👉🏻 läuft eine Kollektion schlechter als erwartet? mein Problem.
👉🏻 bleibt Ware übrig? mein Problem.
👉🏻 ist wenig Frequenz in der Stadt? rate mal, genau: auch mein Problem.
Und selbst an einem Tag, an dem kein einziger Mensch durch die Tür kommt, laufen die Fixkosten weiter. DAS ist klassisches Unternehmertum. Und ich bereue es nicht.
Im Gegenteil...
ich glaube, genau diese Erfahrung hat meinen Blick auf Business grundlegend verändert.
Denn irgendwann habe ich mich gefragt:
muss ich wirklich immer alles selbst besitzen, finanzieren und aufbauen, um Unternehmerin zu sein?
🧐 brauche ich mein eigenes Produkt?
🤔 mein eigenes Lager?
🚛 meine eigene Logistik?
🛍️ meinen eigenen Shop?
💭 meine eigene komplette Infrastruktur?
oder kann Unternehmertum heute auch anders funktionieren?
Und genau an diesem Punkt wurde Network Marketing für mich plötzlich interessant. Nicht als schneller Weg zum großen Geld. Nicht als „passives Einkommen vom Strand“. Und schon gar nicht als Möglichkeit, wahllos irgendwelche Menschen zu rekrutieren.
Sondern als ein schön schlankes Geschäftsmodell.
Plötzlich musste ich nicht mehr bei null anfangen.
Das war für mich wahrscheinlich der größte AHA-Moment.
RINGANA existiert bereits als eigene Marke, mit eigenen Produkten, Produktentwicklung steht, Produktion, Onlineshop, Zahlungsabwicklung und Versand werden vom Unternehmen übernommen. Und meinerseits benötigt es kein eigenes Warenlager. Ich muss keine Produkte vorfinanzieren, um sie irgendwann hoffentlich verkaufen zu können. Keine Pakete packen und ich muss nicht zuerst enorme Summen investieren, bevor überhaupt mein erster Umsatz entstehen kann. Die Infrastruktur ist bereits da.
Und ich? Ich kann mich auf das konzentrieren, was mir ohnehin am meisten liegt.
Menschen begeistern.
Das zieht sich eigentlich schon durch mein ganzes Berufsleben. Denn ich liebe gute Produkte aber noch mehr liebe ich Produkte, hinter denen eine Idee steckt.
Ich möchte nämlich mehr wissen:
warum brauche ich das?
was kann es besser?
wie wurde es hergestellt?
welche Werte vertritt das Unternehmen dahinter?
Und wenn mich etwas wirklich überzeugt, dann erzähle ich davon. Nicht, weil irgendein Marketingplan sagt, dass ich heute fünf Storys dazu machen muss. Sondern weil Begeisterung ziemlich schwer leise sein kann. 😄
... und genau das mache ich mit RINGANA.
Ich lerne die Produkte kennen in dem ich sie selbst verwende und kann somit von Anwendung & Wirkung berichten - aus eigener Erfahrung berichten. Ich teile wovon ich überzeugt bin und baue mir so meinen eigenen Kundenkreis auf. Im Grunde nicht viel anders, wie ich das in meinem eigenen Geschäft auch tue.
Mit dem Unterschied, ich werde für die daraus entstehenden Verkäufe innerhalb des Partner-Vergütungsmodells vergütet. Und ja, eigentlich ist Vertrieb genau das schon immer gewesen:
Menschen & Produkte zusammenbringen. Nur der Vertriebsweg ist ein anderer.
...und sind wir uns doch mal ehrlich - schwarze 🐏 lassen sich in jedem Bereich finden. ;)
aber warum dann NETWORK Marketing?
Weil und das ist für mich ein sehr ausschlaggebender PUNKT:
ich bin nicht darauf beschränkt, ausschließlich meine eigene Zeit gegen Geld zu tauschen.
Wenn jemand zu mir sagt: „Sonia, genau so möchte ich auch arbeiten.“ kann diese Person selbst Partner werden und ihr eigenes Business aufbauen. nicht meines.
Ihr eigenes. mit ihren Kontakten. ihrer Persönlichkeit. ihren Ideen. ihrer Geschwindigkeit. ✨
Und wenn ich diese Person beim Aufbau begleite und daraus wiederum Umsatz entsteht, kann das innerhalb des Vergütungsmodells ebenfalls berücksichtigt werden. So entsteht ein Netzwerk. Und genau darin liegt für mich ein weiterer wesentlicher Unterschied zu vielen klassischen Unternehmensstrukturen:
Erfolg ist nicht dadurch begrenzt, dass über mir erst eine Position frei werden muss.
Jemand kann Jahre nach mir beginnen und erfolgreicher werden als ich. Mir nimmt das nichts weg. Im Gegenteil. Wir können miteinander wachsen.
Und diesen Gedanken finde ich ziemlich schön.
ganz klar ist auch...
trotzdem würde ich nicht jedes Network Marketing machen.
Denn nur weil mir das Geschäftsmodell gefällt, heißt das nicht, dass automatisch jedes Unternehmen dazu passt. Für mich kommt zuerst die Frage:
Kann ich hinter dem stehen, was ich da eigentlich in die Welt trage?
Denn ich möchte nicht verkaufen, nur um zu verkaufen. Meine Arbeit soll weiterhin zu den Werten passen, für die Sonia mit i steht.
🌿 bewusste Konsumentscheidungen
💚 Nachhaltigkeit mit echtem Impact
🤍 Qualität statt gedankenlosem Mehr
🚀 Unternehmertum mit einem ethischen Fundament
Und vor allem:
Produkte, die ich auch empfehlen würde, wenn ich keinen Cent daran verdienen würde. - das habe ich schon viel zu oft gemacht und mich hinterher geärgert, dass ich daraus nicht früher schon ein Geschäftsmodell gesehn habe. 😂
und dennoch, meine Glaubwürdigkeit ist mir mehr wert als jede Provision.
und ja: ich möchte damit Geld verdienen.
Warum sollten wir eigentlich immer so tun, als wäre das ein unanständiger Nebeneffekt? 😄
Ich bin Unternehmerin. Natürlich möchte ich mit meiner Arbeit Geld verdienen.
Klar möchte ich mir ein Einkommen aufbauen, unabhängig arbeiten, entscheiden können, wann, wo & wie ich arbeite. Und ich möchte etwas aufbauen, das nicht ausschließlich davon abhängig ist, wie viele Stunden meines Tages ich persönlich "verkaufen" kann.
aber 🤌🏻
Network Marketing ist kein Selbstläufer.
Auch hier muss ich arbeiten, meine Kunden kommen nicht automatisch und ein Team entsteht nicht, weil ich einen Link in meine Instagram-Bio stelle. Denn dazu braucht es Vertrauen und das muss aufgebaut werden.
Ich muss lernen. Vor allem viel über mich selbst und darf mich dabei auch persönlich weiterentwickeln - und über mich hinaus.
Das Schöne, ich darf kommunizieren, beraten, passende Prdodkute empfehlen und dabei die Menschen begleiten. Und vor allem dranbleiben.
Es ist vielleicht ein einfacheres Geschäftsmodell. Aber das bedeutet nicht, dass Erfolg einfach passiert. Erfolg kommt nicht über Nacht, dafür ist er umso nachhaltiger je engagierter ich bin.
ja, heute bin ich mir ziemlich sicher...
ich musste erst den anderen Weg gehen.
Vielleicht musste ich erst wissen, wie es sich anfühlt, ein komplettes Unternehmen mit all seinen Strukturen selbst aufzubauen. Die Ware einzukaufen, Kapital zu binden, Fixkosten zu tragen, ein Geschäft von null aufzubauen und zu führen, um heute den Wert eines Geschäftsmodells zu erkennen, bei dem ich eben nicht alles selbst aufbauen muss.
Ich sehe Network Marketing deshalb heute nicht als Gegenteil von Unternehmertum.
Sondern als eine andere Form davon. Eine schlankere. flexiblere. Als eine Form die mich wieder durchatmen, aufblühen, das Schöne sowie Leichtigkeit in meiner Tätigkeit sehen lässt.
Und vielleicht ist genau das mein eigentliches Learning daraus:
etwas Eigenes aufzubauen bedeutet nicht zwangsläufig, alles selbst machen zu müssen.
Meine Aufgabe darf eine andere sein. Menschen erreichen. begeistern. beraten. verbinden. kommunizieren. und etwas daraus aufbauen.
Und plötzlich fühlt sich Business für mich nicht mehr danach an, immer mehr besitzen und mehr tragen zu müssen.
aber Sonia … ist das nicht trotzdem dieses Pyramidending?
fair. 😄
Denn nur weil ich inzwischen verstanden habe, weshalb Network Marketing für mich Sinn ergibt, heißt das noch lange nicht, dass damit erklärt wäre, wie dieses Geschäftsmodell eigentlich funktioniert.
🤓 was ist Direktvertrieb?
🤓 woran verdient man tatsächlich?
🤓 warum gibt es verschiedene Ebenen?
🤓 was unterscheidet seriöses Network Marketing von einem Schneeball- oder Pyramidensystem?
🥸 und warum sieht ein klassisches Unternehmen streng genommen ebenfalls verdächtig nach einer Pyramide aus? 😄
Darüber sprechen wir als Nächstes.
Und dafür brauchen wir überraschenderweise keine Wirtschaftsvorlesung.
Wir brauchen Brötchen. 🥐
→ was hat Brötchenbacken mit Network Marketing zu tun?
we will see 🤷🏻♀️



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